Die Bar

Was ist die Physikerbar überhaupt?
Woher kommt diese mystische Bar, die bei den NW2-Parties
und anderen Veranstaltungen auftaucht und danach wieder verschwunden ist?

Über die Entstehung und den aktuellen Stand der Physikerbar könnt ihr euch auf dieser Seite informieren.

Gechichte

Das Physikstudium ist sehr trocken, von einigen Lichtblicken in der Experimentalphysik mal abgesehen, die wir in erster Linie dem Herrn Stahlmann zu verdanken haben, aber das werdet ihr noch früh genug merken.

Ähnlich dachte eine handvoll Physiker am, inzwischen ins Legendäre verklärten, ersten Uni–Open–Air. Es konnte doch nicht angehen, dass auf Unifeten die Leute stets von Bier besoffen werden sollten, zumal das
1. lange dauert,
2. mit häufigem Aufs-Klo-Rennen verbunden ist und
3. je nach Biersorte der Kopf am nächsten Morgen verblüffende Ähnlichkeit mit einem aufgeblasenen Amboß hat, auf dem zu lange gehämmert wurde und der daher kaum noch durch die Wohnheimtür passt.

Es musste also etwas geschehen: Wenigstens ein paar pangalaktische Gin–Tonics sollten machbar sein! Etwas, was schneller ins Blut geht und so an einem Abend wahre Sternstunden ermöglicht.
Aber so trocken die Physik ist, so sehr schärft sie den Blick für das Wesentliche hinter dem Offensichtlichen: Nachdem festgestellt wurde, dass ein Gin–Tonic aus Gordon’s Dry Gin und Schweppes Tonic Water besteht, wurden schnell viele weitere elementare Bestandteile (bzw. -teilchen :) ) entdeckt: Schwere wie Tequila, Rum (zwei Isotope: weißer und brauner), Wodka. Letzteres geht auf russische Atomphysiker zurück. Ferner auch leichte wie Ananassaft, Bananensaft und Orangensaft, nicht zu vergessen die zu leichtem Zerfall neigenden Coca Cola und Bitter Lemon. Als besonders charakteristisch hat sich Cream Of Coconut erwiesen, während Campari und Blue Curaçao besonders ausgeprägte spektrale Maxima bei 700 bzw. 470 nm aufweisen.

Das Schönste aber ist, dass man diese „Elemente“ in nahezu beliebigen Verhältnissen miteinander kombinieren kann und dabei mehr oder weniger geschmackvolle Mischungen herauskommen.
Also stürzte sich eine Gruppe unerschrockener Physiker auf dieses unerforschte Neuland und erste bahnbrechende Erfolge stellten sich bald ein: Die Studenten rissen sich förmlich um die Tequilas, Piña Coladas und Bloody Marys.

Schnell etablierte sich die „Physiker–Bar“ auf den Feten im NWII, von denen es ca. zwei pro Semester gibt. Nirgendwo sonst gibt es so günstige Cocktails, da sich die Organisatoren das eherne Ziel gesetzt haben, trotz hoher Qualität nur so viel für die Drinks zu verlangen, wie zur Fortführung der Bar nötig ist.
Experimentiert wird an einer selbstgezimmerten (!) Bar mit edlen Glasgeräten und echten Edelstahlshakern, und natürlich gibt’s für’s Auge noch was dazu: Fruchtspieße werden immer frisch vorbereitet!

Die Fachschaft ist froh, die formelle Leitung der Bar innezuhaben, was aber nicht heißt, dass es sich um einen Exklusivclub handelt! Die Physiker–Bar ist eine eigenständige Institution. Jeder interessierte (potentielle) Mixwütige ist herzlich eingeladen, mitzuwirken! Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützt! Um eine Kontinuität der intensiven (!) Arbeit zu gewährleisten, braucht die Bar auch neue, kreative Studenten, die neben der Fortsetzung laufender Experimente auch neue Impulse mitbringen. Wer Interesse hat, in die Welt der Flips, Daiquiris, Long- und Shortdrinks einzusteigen, hat an den Partys und anderen Terminen die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Nach besonderem Aushang am Fachschaftsbrett wird dann, normalerweise am Anfang des Wintersemesters oder bei Bedarf, eine Veranstaltung „Einführung in das Cocktailmixen“ (V 1 St., mit anschließender Übung und Scheinvergabe) durchgeführt.
Und wem dieser Artikel zu trocken war, soll erst recht beim nächsten Shakekurs erscheinen, um zu sehen, dass die Praxis immer wesentlich anschaulicher ist als die Theorie.

Cheers!

 

Ausstattung

Mitlerweile haben wir einen recht ansehlichen Bestand an Zutaten, die nötigen Shaker und was man sonst noch für einen funktionierenden Barbetrieb benötigt. Außerdem haben wir zwei große, schwere Barteile für die eigentliche Physikerbar und eine keinere für die Australian Shots Bar, oder für kleinere Auftritte.
Um wirklich arbeiten zu können benötigen wir natürlich auch Mitwirkende. Diese werden in den Shakekursen auf die Arbeit an der Bar vorbereitet und dürfen danach bei allen Veranstaltungen mitwirken.

Australian Shots Bar

Dieser Teil der Physikerbar beschäftigt sich ganz mit dem erstellen von sehr kleinen Cocktails (sprich in Shotsgläsern) und anderen Shots. Sie ist auf jeder größeren Party vertreten und auch sonst kann der eine oder andere Shot auf Wunsch zubereitet werden. Vor allem der berümtberüchtigte Explosion Woppah.