SATZ VON EULER üBER HOMOGENE FUNKTIONEN
Eine Funktion mehrerer Variablen mit der Eigenschaft
heißt homogene Funktion m-ten Grades (man kann also einen gemeinsamen Faktor aller Argumente vor die Funktion ziehen, wo er in der m-ten Potenz erscheint). Wenn man diese Gleichung nach
Dies ist der Satz von Euler über homogene Funktionen. In der Thermodynamik braucht man den Spezialfall einer homogenen Funktion ersten Grades. Z.B. gilt für die Entropie bei einem homogenen System (aus der Extensivität):
S ist also eine homogene Funktion ersten Grades. Der Satz von Euler besagt dann, daß
Daher gilt auch
Die daraus ableitbaren Folgerungen für andere thermodynamische Potentiale findet man im ''Überblick über die thermodynamischen Potentiale''.
Ein Beispiel einer Situation, wo S(E,V,N) nicht eine homogene Funktion darstellt, ist ein Flüssigkeitstropfen: Wenn man bei diesem Teilchenzahl, Energie und Volumen verdoppelt, so wird die Entropie nicht einfach verdoppelt. Es gibt nämlich noch einen von der Oberfläche abhängigen Anteil, der damit nicht proportional zum Volumen ist. Das System ist nicht mehr homogen, wenn Oberflächeneffekte wichtig werden.
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ableitet und anschließend
setzt, erhält man



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