DIE JACOBI-DETERMINANTE
Es seien zwei Funktionen f,g von zwei Variablen x,y gegeben. Wenn man (f,g) als die beiden Komponenten einer vektorwertigen Funktion F von x,y auffaßt, dann ist
die Funktionalmatrix (Jacobi-Matrix) dieser Funktion F.
Nach der Kettenregel für vektorwertige Funktionen kann man die Funktionalmatrix einer zusammengesetzten Funktion
Eigenschaften der Jacobi-Determinante
Eine Determinante wechselt ihr Vorzeichen bei Vertauschung zweier Spalten:
Weil für zwei Matrizen A,B gilt
Einen Spezialfall dieser Kettenregel erhält man, wenn man ausnutzt, daß die Hintereinanderausführung der Funktion und ihrer Umkehrfunktion die Identität (mit der Einheitsmatrix als Funktionalmatrix) ergibt:
Außerdem kann man partielle Ableitungen mit Hilfe der Jacobi-Determinante schreiben:
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als Produkt der Funktionalmatrizen von G und F schreiben:
. Diese Eigenschaft ist wichtig für die sogenannte Jacobi-Determinante, d.h. die Determinante der Funktionalmatrix:

, hat man für die Jacobi-Determinante folgende Kettenregel:


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